Ob Texte, Linien, Punkte, Nachziehen von Schablonen oder Umranden von Bildern - für jede Anwendung die richtige Strichstärke gibt es mit den Precision Pens von American Crafts. In vielen Farben und mehreren Breiten - von ultrafein bis - naja, fein. Natürlich säurefrei, archivierungsicher, lichtecht, wasserfest und permanent. Was man sich halt so wünscht von einem richtig guten Stift.
Neugierig? Guckst Du:
NATÜRLICH kann man die bei uns einzeln kaufen. Das Display bleibt bei uns im Laden.
(gefälligst)
Immer die richtigen Worte wüscht Ihnen Ihre Silke Junginger
Zeit, ein weiteres Tool der CHA vorzustellen. Dieses Mal: der Presto Punch.
Bei diesem Tool bin ich mir sehr unschlüssig, ob ich es gut finde oder weniger gut. Aber erst mal: was ist der Presto Punch?
Er sieht so aus:
und kann automatisch und ohne Kraftaufwand ausstanzen und prägen. Gedacht ist der Presto Punch für die Kartenbastler unter uns und eigentlich sollen damit die ganzen Handstanzer ersetzt werden. So hörte sich das jedenfalls an.
Ich habe mir das Gerät bei Spellbinders am Messestand ausführlich vorführen und erklären lassen.
Funktionsweise: In einen kleinen Klappfolder werden Stanzen und das zu stanzende Material (Papier, Metallfolie etc.) eingelegt. Das Ganze in den schmalen Schlitz an der Vorderseite schieben und einen der dicken Knöpfe oben drauf drücken. Im Inneren fährt eine Platte nach unten und drückt die Stanze durch das Papier. Dann den anderen Knopf drücken, bis die Platte frei ist und entnommen werden kann.
Verfügbare Stanzen: die Motive fand ich sehr schön, sie sind eher klein und passen perfekt auf Karten. Im Moment gibt es 13 verschiedene Sets mit Motiven/Formen und 3 Alphabete.
Ergebnis: die ausgestanzten Teile waren sehr exakt und sauber.
Lieferumfang: das Gerät selbst kommt mit sieben unterschiedlichen Stanzteilen und soll ca. 70 U$ kosten, die Stanzen fangen bei rund 10 U$ an, die Alphabete sollen ca. 40 U$ kosten.
Hört sich eigentlich ganz gut an, oder?
Was mir nicht gefallen hat:
der Klappfolder ist sehr klein (geschätzt ca. 6*6 cm), also muss ich jedes Papier erst mal klein schnippeln, damit es überhaupt in den Schlitz passt
der ganze Vorgang dauert ziemlich lange und in der Zeit muss ich den Knopf gedrückt halten (und kann nix anderes machen). Auf Nachfrage bei der Vorführdame, ob das noch schneller wird (weil - es war natürlich nur ein Prototyp!) kam als Antwort: "Nein, aber wir Bastler schwatzen doch sowieso nebenbei. Da kommt es doch nicht drauf an, wie schnell ein Gerät arbeitet." Naja, ich will keinen Geschwindigkeitsrekord beim Stanzen aufstellen, aber ewig warten will ich auf mein Stanzteil auch wieder nicht. Kleines Schmankerl am Rande: wenn mich meine Italienischkenntnisse nicht trügen, dann heisst "presto" soviel wie "schnell"... hmmm ...
Standardmässig arbeitet der Presto Punch mit 8 (!) Batterien (bzw. Akkus). Damit ist er zwar portabel und kabellos, aber 8 Stück finde ich mächtig viel. Es gibt zusätzlich auch noch ein Netzteil, derzeit allerdings nur für US-Spannung und -Stecker. Für Europa muss also ein Adapter verwendet werden.
Das Geräusch, das der Presto Punch macht, ist sehr gewöhnungsbedürftig. Irgendwie sind mir dieses Jahr viele Geräte negativ im Geräusch aufgefallen. Der Presto Punch ist nicht mal besonders laut, aber zum Ende hin (also wenn die Stanze wirklich stanzt) hört sich das Gerät etwas altersschwach an. Als ob es gleich den Geist aufgeben würde...also, es röchelt so merkwürdig...ich weiss gar nicht, wie ich das beschreiben soll.
Schauen Sie sich einfach das Video an und urteilen Sie selbst:
Fazit: So ganz überzeugt hat mich das Gerät nicht. Die Stanzen sind prima, angeblich funktionieren sie ausschliesslich im Presto Punch und nicht in anderen Stanzsystemen. Das werde ich nochmals selbst überprüfen, da ich vor Ort keinen Unterschied zwischen den gewohnten Spellbinders Stanzen und den neuen Presto Punch Stanzen sehen konnte. Abgesehen von der Farbe... Aber meine Big Shot ist farbenblind... Also werde ich es ausprobieren und berichten. Allerdings frühstens im Mai, da der Presto Punch erst Ende April verfügbar sein soll.
Inzwischen erfreue ich mich an den neuen Spellbinders Stanzen, die uneingeschränkt empfehlenswert sind!
Zwischen all den Kartons, die hier täglich anrollen, muss doch noch kurz Zeit sein, für ein weiteres Tool der CHA.
Da mich schon so viele danach gefragt haben, hier die Kurzbewertung
des Zutter Kutters - dem Schneidewerkzeug für alle vorstellbaren Dicken
(naja, jedenfalls fast).
Der Zutter Kutter hält, was er verspricht. Er schneidet durch dickstes Material, z.B. sogar MDF-Platten, Leder und harte Pappen.
Er arbeitet in vier Stufen. Das heisst: Material einspannen (damit
es nicht verrutscht), Stufe eins am Schneidemesser einstellen und das
Messer bedienen. Messer zurückführen, Stufe 2 einstellen und Messer
bedienen. Genauso mit Stufe 3 und 4. Dann das Material rausnehmen und
staunen! Der Schnitt ist supersauber, ohne Kanten, schräge Schliffe
oder ähnliches! Wirklich toll!
Einen Haken hat das Wunderwerkzeug dann leider doch: es ist mächtig gross und mächtig teuer. Rund 170 U$ soll es kosten.
Bei dieser Größe und dem Preis muss jeder selbst entscheiden, wie
oft er dieses Werkzeug wirklich benutzen würde und ob sich die
Anschaffung lohnt.
Selber einen Eindruck verschaffen? Hier das Zutter Kutter Video
Und ich geh dann mal wieder an meine Kartons. Die neuesten Produkte finden Sie hier.
Z.B. "Lush" von My Mind's Eye - eine Papierkollektion, die Ihrem Namen
alle Ehre macht! Die neuen Hero Arts Stempel sind auch dabei und das
ein oder andere Highlight bearbeiten wir grade. Also - einfach immer
wieder reinschauen!
Ihre Silke Junginger
P.S.: Spüren Sie auch schon den Frühling? Bei uns hat's milde 12 Grad und ich find's einfach großartig!
Mehr durch Zufall habe ich dieses Tool auf der Messe entdeckt und
war so angetan, dass ich sofort bestellt habe. Eins davon habe ich als
Geschenk mitnehmen dürfen und nach einem Besuch bei JoAnns
(Riesenbastelgeschäft) und dem Kauf von ein paar Bändchen konnte ich
ihn abends gleich selbst austesten. Und war so begeistert, dass ich am
nächsten Morgen gleich nochmal an diesen Stand bin und meine Bestellung
erweitert habe.
Was ist nun so toll an diesem "Tool"?
Das Prinzip ist einfach: Bänder in verschiedenen Breiten möglichst
platzsparend und praktisch aufzubewahren. In großen Gläsern (wie ich es
z.Zt. noch habe) sieht es zwar sehr dekorativ aus, aber praktisch ist
was anderes. Damit macht der Ribbon Organizer nun Schluß! Einfach
Bändchen in den Rollator einfädeln, Finger dran legen und loskurbeln.
In Nullkommanix ist das Bändchen aufgerollt und kann in eins der Fächer
verstaut werden. Wenn es besonders schmale Bändchen sind, passen auch
zwei nebeneinander. Und damit die sich nicht ins Gehege kommen, gibt es
Trennscheiben dazu. Clever, gell? Aber - es kommt noch besser! Jetzt
den Deckel schließen und - man kann die Bändchen einzeln rausziehen,
soweit man sie braucht und dann abschneiden! Ist das genial oder was?
Details zu Fächerbreite, Größe der Dosen, Packungsgröße etc. finden Sie auf der Produktseite.
Die Kartons mit meinem neuen Lieblingstool sind nämlich eben hier
eingetroffen. Dort sehen Sie das Gerät auch "in action" - in einem
Video!
Hier noch einige weitere Tools der CHA, denn dieses Jahr war
"Tool-Time" auf der CHA. Fast jede Firma hatte ein neues Werkzeug zu
bieten. Ob man sie braucht oder nicht, muss jeder selbst entscheiden -
ich gebe hier meinen persönlichen Eindruck wieder. Alle diese Geräte
habe ich selbst gesehen, in der Hand gehabt und ausprobiert. Und noch
viele Weitere, aber allen kann ich hier beim besten Willen keinen Platz
einräumen. Also nur die Highlights (in beiderlei Hinsicht).
The Cinch
Hierbei handelt es sich um ein Bindegerät, das im Gegensatz zur BIA ganze 12 Löcher auf einmal stanzen KANN. Man kann aber auch weniger Löcher stanzen. Oder nur jedes 2. Oder...oder...oder. Die Stifte an der Vorderseite der Maschine können individuell eingestellt werden.
Ansonsten arbeitet "The Cinch" mit den gleichen (?) Spiralen wir die BIA (sie sahen jedenfalls identisch aus - keine Garantie!). Er (sie?) ist wesentlich größer als die BIA und macht für mich leider einen weniger stabilen Eindruck, da mehr Plastik verarbeitet wurde.
Fazit aus meiner Sicht: funktioniert ganz gut, wer den Vorteil mit der unterschiedlichen Lochung häufig verwendet möchte, soll kaufen. Mir persönlich ist die BIA immer noch lieber, weil stabil, handlich und klein.
Hier ein Video dazu:
Chip Art Tool
Meine persönliche Enttäuschung was Tools auf der diesjährigen CHA betrifft: das Chip Art Tool von G.C.D Studio.
Auf dem Bild und in der Vorankündigung hörte sich das ganz toll an. Es kann Chipboard prägen und man kann wunderschöne Verzierungen selbst herstellen. Soweit der Werbetext.
Die Funktionsweise ist einfach: ein Metallprägestempel und ein Hammer. Kennen Sie von früher noch diese Buchstaben, die man in Metall hämmern konnte? Genau so! Die Motive und Buchstabensets sind hübsch und ich habe gerne das Make'n'Take (Mitmachaktion) mitgemacht, um das Tool ausgiebig zu testen.
Wir haben einen Schmuckanhänger gestaltet. Um in das Chipboard-Teil überhaupt einen Abdruck zu bekommen, mussten wir es mit Wasser ansprühen (was dann ja auch wieder trocknen muss). Und dann kräftig hämmern. Das grosse Motiv habe ich kaum hinbekommen, bei den kleinen Buchstaben habe ich mir ein Loch ins Chipboard geschlagen. Gut, mag Übungssache sein. Das Ergebnis fand ich nicht soooooo doll. Die Beispiele, die am Stand waren, sahen beeindruckender aus. Wenn ich mir aber den Kraftaufwand und den Lärm dazu vorstelle, dann werde ich lieber darauf verzichten.
Schade - schöne Idee, mittelprächtig umgesetzt.
Verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck imVideo: